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Rüdiger Hentschel



Anmeldungsdatum: 07.12.2005
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BeitragVerfasst am: 17.02.2006 13:57    Titel: Jeder Fanatiker hat auch ein Gewissen. Antworten mit Zitat

Zitat:
Jeder Fanatiker hat auch ein Gewissen.

Stimmt nicht. Ein Fanatiker hat sein Gewissen mit etwas ersetzt, das seinen fanatischen Glauben speist. Der hat in diesem Sinne nur noch einen Gewissensersatz, aber kein Gewissen mehr. Gewissen ist, wenn der Mensch sich und sein Handeln immer wieder prüft. Das findet bei einem Fanatiker nicht statt.

Grüße,

Rüdiger
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Friedrich Hunold
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 524
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BeitragVerfasst am: 17.02.2006 14:06    Titel: auch ein Fanatiker Antworten mit Zitat

Doch Rüdiger,
auch ein Fanatiker wird sich immer wieder fragen, ob sein Handeln in Ordnung ist. Nur er kommt zu einem anderen Schluß. Er macht dann weiter und sucht nach neuen Möglichkeiten sein Ziel schnell und Effektiv zu erreichen. Er schickt dann mit fadenscheinigen Versprechungen die Bombenleger zum Ziel. Ein Fanatiker sprengt sich niemals selber in die Luft. Das sind Handlanger die einen Befehl ausführen.
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Gruß
Friedrich Hunold

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Rüdiger Hentschel



Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 362
Wohnort: 69242 Mühlhausen

BeitragVerfasst am: 17.02.2006 18:25    Titel: Mengele Antworten mit Zitat

Ich denke zum Beispiel an einen Dr. Mengele, der im KZ Kindern Benzin spritzte, um in Reihenuntersuchungen darüber Erkenntnisse zu sammeln. Das hat nichts mehr mit Gewissen zu tun. Gewissenhaft war er wohl, aber er war nicht seinem Gewissen gegenüber verpflichtet, sondern der Nazi-Lehre. Genauso sind alle Fanatiker ohne Gewissen, denn ihre Verpflichtungsgefühle sind steif auf eine Lehre gerichtet. Die eigene Gewissensprüfung im menschlichen Sinne findet nicht mehr statt.

Gewissen ist nicht die betonierte Ausrichtung an bestimmten Maßstäben. Gewissen ist eine in der Psyche verankerte "Selbstkritik-Maschine". Und die wird bei Fanatikern ausgeschaltet.

Grüße,

Rüdiger

P.S.: Und das ist ja das angenehme am Fanatismus: Man spart sich die immer wiederkehrenden Selbstzweifel (die Gewissensbisse).
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Rüdiger Hentschel



Anmeldungsdatum: 07.12.2005
Beiträge: 362
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BeitragVerfasst am: 07.07.2007 01:57    Titel: Nanu! Was soll das denn? Antworten mit Zitat

Zitat:
Da gehe ich doch aus langeweile so durch die Foren und fange an zustutzen. Da finde ich doch auf einem WASG-Forum einen Namen, der mir sehr gut bekannt ist. Sie ist Mitglied der PDS in Berlin. Ihr Name lautet Tina Flauger. Jetzt ist es aber nicht irgendein Forum. Nein, es ist unser Bundesforum. Bis jetzt war es doch so, das nur Mitglieder dort schreiben dürfen. Da mir vom PDS-Forum bekannt ist, ( Habe dort viel gelesen ), das sie in Berlin massgeblich an den von uns beanstandeten Dinge beteiligt ist, verwundert es mich doch einigermassen, das so ein Mensch, auf das Bundesforum kommt und dann noch von etlichen WASG-Mitgliedern umgarnt wird.


Wie war das noch mit der Doppelmitgliedschaft ?
Weis denn niemand, wer diese Person ist ?


Sie ist im Vorstand im Berliner Senat. Zumindest dort beschäftigt.

[Mit einer E-Mail vom 06. Juli 2007 wurden die Betreiber der www.basis-demokratie.de von Frau Flauger dazu aufgefordert, "diesen Beitrag umgehend entsprechend zu editieren oder zu löschen". Dabei ließ sie allerdings offen, welche Behauptungen tatsächlich falsch sind. Deshalb füge ich hier ihre Äußerung ein, die sie selbst auf diesen Beitrag bezieht:

"Ich komme aus Niedersachsen, war in Berlin nur mal zu Besuch, und mit Sicherheit nicht "an den von uns beanstandeten Dinge beteiligt"."

Rüdiger Hentschel]
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Gruß
Friedrich Hunold

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http://www.basis-demokratie.de/forum/fusionsskeptiker-werden-mehr-vt45.html?start=10

Nachdem ich von Tina Flauger aufgefordert wurde, "diesen Beitrag umgehend entsprechend zu editieren oder zu löschen", habe ich im Internet recherchiert. Dabei fand ich eine Webseite, die klar aussagt, dass Frau Flauger als WASG-Mitglied nichts Besseres zu tun hatte als die "Verschmelzung" der WASG mit der PDS nach Kräften voran zu treiben. Insofern ist die Aussage "an den von uns beanstandeten Dinge beteiligt" zutreffend.
Zitat:
Donnerstag, 21.07.2005
Linkes Wahlbündnis trifft sich in Goslar
pl22582, 22:50 Uhr
Das in Goslar gebildete Wahlbündnis zur Unterstützung der Linkspartei bei der Bundestagswahl trifft sich zu seinem 2. Arbeitstreffen

am Di. 26. Juli um 19.30 Uhr

im Veranstaltungszentrum Lindenhof, Am Osterfeld / Schützenplatz.

Auf Bundesebene wurde mit der Umbenennung der PDS in „Die Linkspartei“ ein Zeichen für Erneuerung und gemeinsamen Aufbruch der Linken gesetzt, der es einzelnen Mitgliedern der Wahlalternative – Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) ermöglicht hat, auf den Landeslisten der Linkspartei zu kandidieren.

Der örtliche Unterstützerkreis dieser Politik im Landkreis Goslar, der überparteilich arbeitet, lädt alle ein, die für eine grundlegende Änderung der Politik als Alternative zu den etablierten Parteien eintreten wollen, am Wahlkampf und an weiteren Aktionen aktiv teil zu nehmen, ohne in die WASG oder in die Linkspartei eintreten zu müssen. Möglich wäre z. B. eine Aktion am 30. August, dem Jahrestag der 1. Montagsdemo in Goslar.

Hauptpunkt der Tagesordnung wird die Eröffnungsveranstaltung für den Wahlkampf sein. Das Wahlbündnis für die Linkspartei hat dazu Tina Flauger (WASG Mitglied), ehemalige Gesamtbetriebsratsvorsitzende in einem großen Bankenrechenzentrum mit fünf Standorten in Norddeutschland, die auf Platz 4 der Landesliste der Linkspartei für den Bundestag kandidiert, eingeladen am Mi. 10. August um 19 Uhr in den Lindenhof in Goslar zu kommen.

Tina Flauger steht als Beispiel dafür, dass gerade Frauen, die von einer Bundeskanzlerin Merkel nur weiteren Lohn- und Sozialabbau und keine Förderung erwarten können, aktiv werden. Und Tina Flauger steht auch als Beispiel dafür, dass von Massenentlassung bedrohte Konzernbeschäftigte, die von Merkel nur noch weitere Einschnitte in die betrieblichen Rechte zu befürchten haben, aktiv werden für eine andere Politik gerade im Interesse der Menschen, die in den letzten Jahren einen immer geringeren Anteil am gemeinsam erwirtschafteten Wohlstand und Wirtschaftswachstum erhalten haben.

http://blogs.macbay.de/harz/?day=20050721

Die Basis-Demokratie.de kritisiert die machtpolitisch ausgerichtete Strategie der ehemaligen PDS und der noch ehemaligeren SED, die es als ihre Aufgabe ansah, die WASG zu schlucken. Damit ist eine grandiose Möglichkeit aus reiner Machtpolitik vertan worden. Die WASG wurde instrumentalisiert und zu Zwecken ultrakommunistischer Theorien verwurstet. Daran war nach meiner Intenet-Recherche auch Frau Flauger intensiv beteiligt.

Rüdiger Hentschel

P.S.: Außerdem fand ich noch:

Tina Flauger <http://www.axeltroost.de/topic/72.die_belegschaft.html> ist z.Z. Mitarbeiterin im Büro von Axel Troost in Berlin.
Sie kandidiert für den Chef-Sessel der Linken in Niedersachsen.

http://wiki.mobbing-gegner.de/Kandidatenwatch_-_Mobbing-Opfer_fragen,_Politiker_anworten/Die_Linke/Tina_Flauger


Zuletzt bearbeitet von Rüdiger Hentschel am 07.07.2007 02:53, insgesamt einmal bearbeitet
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Rüdiger Hentschel



Anmeldungsdatum: 07.12.2005
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BeitragVerfasst am: 07.07.2007 02:34    Titel: Niedersachsen hat gewählt Antworten mit Zitat

Zitat:
Niedersachsen hat gewählt - Kommentar zu den Kommunalwahlen von Tina Flauger

Die Linken haben bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen 130 Mandate errungen.

Auf Listen der WASG, der Linkspartei und linker Wählergruppen traten fast 800 Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl in Niedersachsen am 10. September 2006 an. Sie boten damit in vielen Kreisen den Wahlberechtigten erstmalig die Möglichkeit, sich für linke Kommunalpolitik zu entscheiden. Das Ergebnis, für das wir mit viel Engagement gekämpft haben, kann sich sehen lassen: 130 linke Mandate in acht kreisfreien Städten und 27 Landkreisen sind ein guter Anfang. Im Vergleich zur letzten Kommunalwahl konnten wir damit eine Verzehnfachung erreichen, aber vor allem auch eine Ausweitung linker kommmunaler Vertretungen über die großen Städte hinaus in die Fläche. Die vorliegenden Wählerwanderungsanalysen zeigen, dass unsere Stimmen im wesentlichen von ehemaligen SPDWählern und aus dem Kontingent der Nichtwähler stammten, während alle anderen Parteien im Vergleich zur letzten Kommunalwahl an die Nichtwähler verloren haben. Das ist ein Erfolg. Dennoch: Bei einer sehr niedrigen Wahlbeteiligung von 51 Prozent bleibt hier noch viel zu tun. Einer von mehreren Bausteinen der dafür erforderlichen Strategie wird eine gute Unterstützung und Vernetzung unserer Mandatsträger sein, mit der wir in einer ersten kommunalpolitischen Konferenz am 7. Oktober 2006 beginnen wollen.

Tina Flauger ist Pressesprecherin der WASG Niedersachsen

http://www.werner-dreibus.de/serveDocument.php?id=134&file=0/9/1d2e.pdf

Nachdem in Deutschland sich eine unbelastete politische Bewegung linker Prägung bildete, kam die ehemalige Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, die früher einmal die ganze Welt revolutionieren wollte, um diese Bewegung für sich zu akquirieren. Diese Akquirierung der WASG durch die ehemalige SED war ebenso eine Strategie wie die im obigen Kommentar von Tina Flauger erwähnte "gute Unterstützung und Vernetzung unserer Mandatsträger".

Es scheint, dass Frau Flauger als Pressesprecherin der WASG Niedersachsen nur einen funktionellen Posten innehatte. Aber auch solche Leute müssen die Entwicklung verantworten. Zu reibungslos ging die Fusion vonstatten. Zu PDS-gesteuert lief das neue Boot vom Stapel. Die Kapitäne sind die alten. SED-Strategen und machtbeflissene neoliberal aktive Mitläufer der Macht.

Oder war die WASG tatsächlich nur eine Erfindung der ehemaligen SED?

Rüdiger Hentschel
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Friedrich Hunold
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
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BeitragVerfasst am: 07.07.2007 07:35    Titel: Wie lange ist das her ? Antworten mit Zitat

Hallo Rüdiger,

die Sache mit der Flauger ist schon Monate her. Wenn nicht sogar Jahre. Jetzt auf einmal ist es Schädigend. Ich nehme mal an, dadurch das das Forum der PDS nicht mehr existent ist und jetzt eben auch das WASG-Forum, hat diese Dame nichts anderes zu tun, als durch sämtliche Foren zu gehen und ihre Beiträge oder Berichte zu suchen. Vielleicht sucht sie sich ja auch ein neues Betätigungsfeld? Vioelleicht ist jetzt die Basis-demokratie ein Fusionsopfer ?
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Gruß
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Rüdiger Hentschel



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BeitragVerfasst am: 07.07.2007 15:13    Titel: nicht unbedingt Antworten mit Zitat

Hallo Friedrich,

nicht unbedingt. Ich kann es ganz gut verstehen, wenn man als prominetere Person mal die Suchmaschinen über den eigenen Namen abfragt. Allerdings müsste sie sich über ihre Rolle in der Fusionskriminalität im Klaren gewesen sein. Das kommt mir komisch vor, dass es jetzt keiner so gewollt zu haben scheint.

Naja, wir haben in ein paar Stunden den Beitrag von Wolfgang Berger über die SED/PDS. Das ist wahrer Reichtum! Ich habe noch nie einen so informativen und runden Artikel gelesen.

Grüße,

Rüdiger
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Friedrich Hunold
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Anmeldungsdatum: 07.12.2005
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BeitragVerfasst am: 07.07.2007 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rüdiger,

ich habe Dir ja die Erlaubnis geschickt, das Du diesen Artikel auch auf Online-Polemik setzen darfst. Ich finde das es wichtig ist, das dieser Artikel so oft im Netz erscheint wie es irgendwie geht.


Also bis dann.
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Rüdiger Hentschel



Anmeldungsdatum: 07.12.2005
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BeitragVerfasst am: 08.07.2007 10:29    Titel: Sehr guter Artikel über die SED/PDS Antworten mit Zitat

Der Artikel ist online!

Da hat sich jemand mal richtig Arbeit gemacht, nämlich Wolfgang Berger aus Chemnitz. Er hat mit spitzem Bleistift Fakten zusammengetragen und dabei keine Übertreibungen oder ähnliches verwendet. Er berichtet über die Linkspartei, die WASG, die Entwicklung zur jetzigen Situation.

Als ich den Artikel online stellte, war ich überrascht, wie viele Verdachtsmomente, die ich so nie benennen konnte, zutrffend sind. Und das in einem Maß, dass mir "der Atem stockte".

Diesen Artikel kann und sollte jeder lesen, der mit der Kaderpartei der DDR-Rest-SED Erfahrungen gemacht hat. Er ist nicht durchsetzt von Fach-Chinesisch und erklärt so vieles!

www.basis-demokratie.de/austritt-aus-der-linkspartei.htm

Grüße,

Rüdiger
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